Geschichte des Holiday-camps

Für den Bau des drittlängsten Eisenbahntunnels Europas, und dem längsten Schmalspureisenbahntunnel der Welt, dessen offizieller Baubeginn der 1.Okt. 1972 war, erstellte man hier im Sand dieses Camp.
Während des Baues waren diese Gebäude 10 Jahre das Zuhause für ca. 200 Arbeiter.
Die fast 25-jährige Geschichte von Planung und Bau gleicht einem Drama mit häufig wechselnden Szenen, Anklagen und Rechtfertigungen, vorgefassten Meinungen und mangelhaften Informationen.
Zur Finanzierung des 15.4 km langen Tunnels stellte man rund 80 Millionen bereit. Für die Fertigstellung des Durchstiches mussten nochmals 3 Zusatzkredite gesprochen werden.
Diese Mehrkosten von 240 Millionen gaben dem Tunnel den abschätzenden Name Furkaloch.
Bundesrat Roger Bonvin, der Hauptinitiant des Tunnels konnte jedoch die Eröffnung am 25.06.1982 nicht mehr erleben. Er starb am 05.06.1982; 20 Tage vor dem grossen Tag.
Das Holiday - Camp, so werden die noch stehenden Gebäude genannt, gehörte bis am 01.12.2001 der Gemeinde Oberwald.
Seit diesem Datum ist das Camp in Privatbesitz der Familie Burch und wurde liebevoll renoviert.

 

Holiday-Camp im Jahre 2003